Neue Geräte für die Warnow-Klinik

Endoskopische Untersuchungen bieten mehr diagnostische Freiheit

Bützow • Jördis Rothe arbeitet seit Januar 2020 in der Warnow-Klinik und kennt sich sehr gut mit endoskopischen Untersuchungen aus – dazu gehören die Gastro-, Colo- und Bronchoskopie, die im August mit zwei neuen Geräten ausgestattet wurden. 

„Durch die zusätzlichen Geräte können wir unseren Patienten noch flexibler Termine anbieten“, so Jördis Rothe. „Zudem erhalten wir mehr diagnostische Freiheiten.“ Die Magenspiegelung dauert nur fünf Minuten, die Lungenspiegelung etwas länger. Die Untersuchungsmöglichkeiten sind vielfältig, so werden durch die Gastroskopie unter anderem Magenschleimhautentzündungen, Magengeschwüre und Erkrankungen der Speiseröhre diagnostiziert. Mögliche  Schleimhautveränderungen oder Blutungsquellen in den Luftwegen  werden mit der Bronchoskopie entdeckt. Auch bei Atemwegsinfekten können dadurch die Erreger gefunden und dann gezielt behandelt werden.

„Vor der Untersuchung sollten Patienten unbedingt nüchtern kommen. Der Eingriff findet dann entweder wach oder auch im Dämmerschlaf statt“, sagt Jördis Rothe. Der wenige Millimeter dünne Schlauch wird durch den Mund bzw. durch die Nase eingeführt. Die Untersuchung führt nur in den seltensten Fällen, mit einer Wahrscheinlichkeit von unter 1%, zu leichten Komplikationen, wie leichten Blutungen oder die Verletzung der Schleimhäute. 

„Patienten, die seit längerem Beschwerden haben, sollten sich unbedingt beraten lassen. Der Hausarzt kann dann feststellen, ob eine Untersuchung bei uns ratsam wäre“, so Jördis Rothe. „In einem Vorgespräch klären wir gern alle Fragen unserer Patienten, auch unter Berücksichtigung der bereits vorhandenen Vorbefunde, und bereiten sie optimal auf den Eingriff vor.“

 

Jördis Rothe klärt Patienten vor der endoskopischen Untersuchung genauestens auf. Foto: cg/maxpress

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