Hände desinfizieren kann Leben retten

Als Besucher in der Warnow-Klinik zur Patientensicherheit beitragen

Bützow - Krankenhäuser sind ein Ort der Heilung. Sie sollen Menschen in Notlagen Hilfe und Sicherheit spenden. „Für diese Sicherheit kann aber nicht nur das geschulte Personal in Kliniken sorgen“, so Kirsten Hartmann. "Auch jeder Besucher kann mit dem Desinfizieren der Hände dazu beitragen, bevor er das Krankenhaus betritt.“

Seit 3 Jahren arbeitet die Hygieneschwester an zwei Tagen in der Woche in der Warnow-Klinik und schult die Mitarbeiter in allen Hygiene- angelegenheiten. „Zu meinen Aufgaben gehört unter anderem die Beratung und hygienische Fortbildung der Mitarbeiter“. Aber nicht nur die Ärzte und Krankenschwestern sollten sich um die Hygiene in Krankenhäusern kümmern, rät Kirsten Hartmann. „Durch unsere Hände werden die meisten Keime übertragen. Jeder, der hier arbeitet, benutzt sie“, sagt die Hygieneschwester.

Die Patienten sollen durch die Übertragung von Keimen nicht noch kränker werden. Diese werden jedoch vor allem von draußen mitgebracht. „Keime schaden gesunden Menschen nicht, aber Patienten mit offenen Wunden sind dadurch einer hohen Gefahr ausgesetzt“, so Kirsten Hartmann. Vor zwei Jahren hat die Warnow-Klinik deshalb eine Desinfektionssäule im Haupteingang aufgestellt, damit Besucher ihre Hände bei dem Betreten der Klinik desinfizieren können. „Ich bin sehr zufrieden mit der Resonanz der Mitarbeiter hier bei meiner Arbeit in der Warnow-Klinik. Die Ärzte und Schwestern sind sehr offen für hygienerelevante Themen und wir arbeiten gut zusammen.“ Viele Besucher wissen jedoch noch nicht, wie wichtig es ist, dass auch sie ihre Hände desinfizieren. „Man fasst die Türklinke an, gibt sich die Hand - dadurch werden Keime schnell übertragen. Das kann ganz einfach verhindert werden, indem man sich 30 Sekunden Zeit nimmt, um sich die Hände zu desinfizieren“, rät die Hygieneschwester.

Kirsten Hartmann berät die Kollegen in allen Hygienefragen. Foto: maxpress/ cg

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